Ortschronik

Eine königliche Verordnung sorgte dafür, dass vom 1. Januar 1818 an alle Orte eine Chronik zu führen hatten, in der die Lebensverhältnisse, Witterungsverhältnisse und Investitionen im Dorf, aber auch Geburten, Sterbefälle und Unglücke verzeichnet werden. Dank dieser Anweisung ist eine in fein säuberlicher Handschrift, übersichtlich nach Jahreszahlen, geordnete Chronik entstanden – allerdings in Sütterlin.

In vielen Stunden Fleißarbeit wurde in den 80er Jahren die Chronik von den Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins, Elsbeth Schulte, Marianne Wiehe, Wiltrud Schlüter und Gisela Krieger in die heutige gebräuchlich Schrift übertragen. Im Jahre 2004 hat Jutta Zumdick die übersetzte Chronik originalgetreu in einer Word-Datei niedergeschrieben und Burkhard Kreimeier, als engagiertes und computerbegeistertes Mitglied, hat sie in das Internet-HTML-Format konvertiert.

Schon beim Dorfjubiläum 2004 konnte die Siddinghäuser Chronik als CD-ROM erworben werden. Der Wunsch, dass jedermann in Ruhe durch die Siddinghäuser Dorfgeschichte blättern kann, war entscheidend für die jetzige Buchform. Außerdem sind bisher noch unveröffentlichte Fotos enthalten.